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Lebensraum

Wald

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Moschusbock

Der Moschusbock ist ein großer, metallisch schimmernder Käfer mit sehr langen Fühlern. Alte Kopfweiden und anderes besonntes, feuchtes Weidenholz bilden seine wichtigste Kinderstube.

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Balkenschröter

Der Balkenschröter ist ein mattschwarzer Totholzkäfer und kleiner Verwandter des Hirschkäfers. Seine Larven entwickeln sich langsam in morschen Stämmen, Stubben und starken Ästen.

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Gemeine Wespe

Die Gemeine Wespe ist eine soziale Faltenwespe mit großem Papiernester. Trotz Konflikten am Esstisch erfüllt sie als Insektenjägerin, Aasverwerterin und Bestäuberin wichtige Aufgaben.

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Große Holzbiene

Die Große Holzbiene ist eine eindrucksvolle schwarzviolette Solitärbiene. Für ihre selbst genagten Nester braucht sie trockenes, besonntes und bereits mürbes Totholz.

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Westliche Honigbiene

Die Westliche Honigbiene ist ein sozialer Bestäuber mit hoch organisierter Arbeitsteilung und Tanzsprache. Neben Imkervölkern benötigen Landschaften weiterhin eine große Vielfalt wildlebender Bestäuber.

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Gehörnte Mauerbiene

Die Gehörnte Mauerbiene ist eine friedliche solitäre Frühlingsbiene und wertvolle Obstbestäuberin. Weibchen verschließen ihre hintereinanderliegenden Brutzellen sorgfältig mit Lehm.

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Dunkle Erdhummel

Die Dunkle Erdhummel ist eine kräftige soziale Wildbiene mit gelben Binden und weißem Hinterleibsende. Königinnen gründen ihre Nester häufig in verlassenen unterirdischen Mäusebauten.

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Großes Ochsenauge

Das Große Ochsenauge ist ein verbreiteter brauner Wiesenfalter mit deutlichem Augenfleck. Ungemähte Säume und eine zeitlich gestaffelte Wiesenpflege sichern Nahrung und Entwicklungsplätze.

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Landkärtchen

Das Landkärtchen besitzt eine orange Frühlings- und eine dunkle Sommerform. Die völlig unterschiedliche Zeichnung entsteht durch die Tageslänge während der Puppenentwicklung.

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C-Falter

Der C-Falter ist ein gezacktflügeliger Schmetterling mit einem weißen C auf der Flügelunterseite. Als erwachsener Überwinterer gehört er zu den ersten Faltern des Frühjahrs.

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Turteltaube

Die Turteltaube ist eine zierliche, gefährdete Zugtaube mit rostbraun geschuppten Flügeln. Samenreiche Brachen, dichte Hecken und sichere Rastplätze sind für ihre weite Reise unverzichtbar.

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Ringeltaube

Die Ringeltaube ist Deutschlands größte und häufigste Wildtaube. Weiße Halsflecken und auffällige Flügelbänder machen erwachsene Tiere selbst im schnellen Flug gut erkennbar.

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Wendehals

Der hervorragend getarnte Wendehals gehört zu den Spechten, hämmert aber keine eigene Höhle. Mit langer klebriger Zunge sammelt er Ameisen in Streuobstwiesen und lichten Wäldern.

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Mittelspecht

Der Mittelspecht ist eine Charakterart alter Eichenwälder. Seine rote Kopfplatte, gestrichelten Flanken und der feine Schnabel helfen bei der sicheren Abgrenzung von anderen Buntspechten.

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Kleinspecht

Der Kleinspecht ist Europas kleinster Specht und lebt bevorzugt in alten, lichten Laubwäldern und Auen. Dünnes Totholz und morsche Äste sind für Nahrung und Höhlenbau unverzichtbar.

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Nachtigall

Die Nachtigall ist ein unauffällig brauner Zugvogel mit einem der berühmtesten Gesänge Europas. Dichte, bodennahe Gebüsche und ungestörte Laubstreu sind für ihr Brutrevier entscheidend.

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Gartenrotschwanz

Der Gartenrotschwanz ist ein farbenprächtiger Langstreckenzieher alter Parks und Streuobstwiesen. Höhlenbäume, lockere Vegetation und ein reiches Insektenangebot bestimmen seinen Bruterfolg.

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Rotdrossel

Die Rotdrossel ist ein nordischer Wintergast mit hellem Überaugenstreif und rostrot gefärbten Flanken. In Deutschland lässt sie sich häufig in gemischten Drosselschwärmen beobachten.

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Wacholderdrossel

Die farbige Wacholderdrossel lebt zeitweise in großen Schwärmen und brütet oft gemeinschaftlich. Grauer Kopf, brauner Rücken und gefleckte Brust machen sie gut bestimmbar.

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Misteldrossel

Die Misteldrossel ist eine große, kräftige Drossel offener Wälder und Parks. Sie bewacht im Winter Mistelbeeren und trägt maßgeblich zur Verbreitung dieser besonderen Pflanze bei.

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Singdrossel

Die Singdrossel ist eine melodische Waldrand- und Gartendrossel mit pfeilförmigen Brustflecken. Wiederholte Gesangsmotive und zerbrochene Schneckenhäuser verraten oft ihre Anwesenheit.

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Waldbirkenmaus

Die Waldbirkenmaus ist ein äußerst seltener Kleinsäuger mit schwarzem Rückenstrich und langem Schwanz. In Deutschland lebt sie nur in wenigen feuchten, strukturreichen Landschaften.

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Wimperfledermaus

Die seltene Wimperfledermaus liest Spinnen und Fliegen geschickt von Oberflächen ab. Warme Dachböden, strukturreiche Waldränder und insektenreiche Viehställe sind wichtige Teile ihres Lebensraums.

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Rauhautfledermaus

Die Rauhautfledermaus ist eine kleine Langstreckenwanderin, die Gewässer und Küsten als Leitlinien nutzt. Baumspalten und Fledermauskästen dienen ihr als Tages-, Paarungs- und Zwischenquartiere.

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Kleiner Abendsegler

Der Kleine Abendsegler ist eine wandernde Waldfledermaus mit goldbraunem Fell und langen Flügeln. Für Wochenstuben und Tagesquartiere benötigt er ein dichtes Netz alter Baumhöhlen.

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Gemeiner Ohrwurm

Der Gemeine Ohrwurm ist ein nützlicher nächtlicher Allesfresser mit markanter Hinterleibszange. Weibchen bewachen und reinigen ihre Eier in einer geschützten Erdhöhle.

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Großer Wollschweber

Der Große Wollschweber ist eine pelzige Frühlingsfliege, die wie ein winziger Kolibri vor Blüten steht. Seine Larven entwickeln sich in Nestern solitärer Wildbienen.

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Gemeiner Mistkäfer

Der Gemeine Mistkäfer ist ein kräftiger, oft blau schimmernder Bodenarbeiter. Er vergräbt Dung und verbessert dadurch Bodenstruktur, Nährstoffkreislauf und Weidehygiene.

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Gemeine Skorpionsfliege

Die Gemeine Skorpionsfliege ist trotz ihres Namens harmlos. Das Männchen trägt einen auffällig hochgebogenen Hinterleib, der lediglich ein Begattungsorgan enthält.

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Hainschwebfliege

Die Hainschwebfliege ist eine häufige Bestäuberin mit wespenähnlicher Zeichnung. Ihre beinlosen Larven sind wirkungsvolle Jägerinnen von Blattläusen.

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